5G betrifft auch Sie
und Ihre Familie!

Im März 2019 wurde das 5G-Mobilfunknetz durch Swisscom und Sunrise in Betrieb genommen. Seither wird das Netz laufend ausgebaut, d.h. neue Antennen installiert. Dabei erfolgt der Ausbau in der Regel "stillschweigend", d.h. ohne den Einbezug der Menschen, die von den Strahlen betroffen sind. Noch  beunruhigender ist die Tatsache, dass bis zum heutigen Zeitpunkt absolut unklar ist, welche gesundheitlichen Folgen die eingesetzten Funkstrahlen auf den Menschen, Flora und Fauna haben.

Initiative "Revision der Bau- und Zonenordnung"

Gemeindeversammlung vom 7. Dez. 2020, 19:30 Uhr im Gemeindesaal Männedorf (Türöffnung 19:00)

Unterstützen Sie unsere Initiative, indem Sie an die Gemeindeversammlung kommen und ein JA einlegen!

Hier finden Sie den Flyer zur Initiative: Flyer Einzelinitiative BZO.pdf

 

5G - Was sie wissen sollten!

Die Mobilfunktechnologie 5G wird durch viele Verbände, Branchen, Unternehmen und Medien hochgejubelt und als unverzichtbar für eine  funktionierende und zukunftsfähige Wirtschaft bzw. Gesellschaft erklärt. Die Bevölkerung wird fortlaufend, angetrieben von riesigen Marketingbudgets, mit den Vorteilen von 5G berieselt. Eine ganzheitlich-kritische Auseinandersetzung mit 5G findet kaum statt. 

Dass die Einführung bzw. Verbreitung von 5G in der Schweiz (und auch in anderen Ländern) nicht einfach hingenommen werden sollte, zeigen die folgenden nachweislichen Fakten auf:

Gefahr für die Gesundheit

  • Aufgrund der Andersartigkeit der 5G Strahlung (Beamforming und Pulsung) ist ein Vergleich mit der bisherigen Mobilfunktechnologie und deren gesundheitlichen Auswirkungen nicht möglich.

  • Die Mikrowellenstrahlung wird von der Haut und den Augen aufgenommen werden. Schweissdrüsen sollen wie kleine Antennen im Körper (mit nicht abschätzbarer Kurz- und Langzeitauswirkung) wirken.

  • Kinder sind Strahlen gegenüber besonders sensibel, zB Handystrahlung dringt bedeutend tiefer in den Kopf ein als bei Erwachsenen. Kopfschmerzen, Schlaf-, Lern- und Gedächtnisstörungen, Krebserkrankungen ua werden zunehmen.

  • Die Häufigkeit der Onlinesucht von heute 8,5% bei 12-19 Jährigen in der Schweiz wird weiter zunehmen.

 

Fazit:
Es gibt umfassende Studien über die Gefährlichkeit von 5G, aber noch keine Studien über dessen Ungefährlichkeit!

 

Gefahr für Flora & Fauna

Heute sind bereits die Hälfte aller Vogelarten bei uns bedroht und die Insekten sind um 70% zurückgegangen. Es liegen zahlreiche Belege für die Schädigung verschiedenster Pflanzen und Tiere im Zusammenhang mit 5G vor:

  • Honigbienen zB verlieren die Orientierung, so dass sie den Heimweg nicht mehr finden und sterben - dies geschieht aber auch direkt bei zu nahem Vorbeiflug an einer 5G Antenne. Auch Ameisen verlieren die Orientierung.

  • Bäume verlieren das Laub (zunächst auf der Antennenzugewandten Seite) und sterben im Verlauf ab – dafür gibt es bereits heute (photodokumentierte) Beweise.  Für einen wirklich guten Empfang müssten in der ganzen Schweiz gegen hunderttausend Bäume abgeholzt werden.

  • Weitere gravierende Umweltschäden zur Produktion all der benötigten Elektrogeräte würden in den Herstellungsländern entstehen.

Fazit:
In Anbetracht dessen könnte die 5G Strahlung Auswirkungen ungeahnten Ausmasses auf die Insektenpopulationen weltweit haben - um nur ein Beispiel zu nennen!

Grenzwerte ausser Kontrolle

5G-Antennen sind adaptive Antennen, d.h. eine 5G Antenne besitzt eine Vielzahl von Antennen, welche …

  • eine andersartige Strahlung aussenden als im Vergleich zu den bisherigen (insb. Beamforming und Pulsung).

  • Die aktuellen Grenzwerte beschreiben nur den Wärmeeffekt (thermische Wirkung) – weitere, wie die nicht-thermischen Auswirkungen auf die Organismen werden nicht berücksichtigt, welche bereits bei Strahlungswerten unterhalb der aktuellen Grenzwerte nachgewiesen werden. Zudem auch die kumulative Belastung (Dauer und zusätzliche Strahlung der umgebenden Geräte) wird ausser Acht gelassen.

  • Grenzwerte sollten für 5G Antennen anders definiert werden als für „normale“ Antennen. Bis heute gibt es jedoch keine Richtlinien, wie sie berechnet und gemessen werden.

  • So wie das 5G Netz geplant ist, ist eine Erhöhung der Grenzwerte Bedingung (!) - der Bund muss dem Mobilfunk-Debakel endlich ein Ende setzen und Farbe bekennen mit der Vollzugshilfe.

 

Fazit:
Der Gesundheitsschutz und das Vorsorgeprinzip sind stark untergraben.

Niemand übernimmt Haftung

  • Wer bezahlt Schadenersatz bei nachweislichen gesundheitlichen Beschwerden?

  • Da der Bund 51% der SWISSCOM-Aktion besitzt, kann er kein Interesse haben, die Bevölkerung vor den gesundheitlichen Auswirkungen durch Mobilfunk zu schützen.
  • Der Grundstückseigentümer (Gemeinde oder Privat!) ​​haftet für aufkommende gesundheitliche Schäden sowie Vermögensschäden (Entwertung von Immobilien durch Strahlenbelastung).
  • Keine Versicherungsgesellschaft weltweit ​​deckt das Risiko von Strahlungs- und Folgeschäden ​ab, sodass auch die Mobilfunkbetreiber ​letztendlich nicht versichert sind.
  • Der weltweit grösste Rückversicherer Swiss Re stuft 5G wiederholt in die höchste Risikostufe ein (2013/2019).

Die eidg. Volksinitiative "Mobilfunkhaftung" möchte die Haftung bei gesundheitlichen Schäden festlegen.

 

Fazit:
Wenn keine gesundheitlichen Schädigungen zu erwarten wäre, dann wäre die Haftungsfrage doch gar kein Thema sondern eine Selbstverständlichkeit?

Starke Belastung für die Umwelt

  • Der neue Mobilfunkstandard soll hauptsächlich für die Vernetzung von Gegenständen dienen.

  • Es müssten Milliarden neuer Elektrogeräte und Sendeanlagen hergestellt werden, was in den Produktionsländern Unmengen an CO2 und Umweltschäden nicht vorstellbaren Ausmasses verursachen wird.

  • Nicht zu vergessen ist der enorme Energieverbrauch, welchen die 5G Technologie direkt und indirekt nach sich ziehen würde.

 

 

Fazit:                                                                                                Hiermit würden all die bisherigen Klimaanstrengungen in den Sand gesetzt werden.

Gefahr für Privatsphäre und Datenschutz

5G-Signale sollen private Räume durchdringen:

  • Man kann den Strahlungen nirgendwo mehr ausweichen (ua 20`000 Weltraumsatelliten sind geplant, siehe auch www.5gspaceappeal.org).

  • Die 5G-Technologie soll Gegenstände jeder Art miteinander vernetzen. Welche Daten dabei übertragen werden ist unklar.

  • Der Bund hat keine Einfluss- und Überwachungsmöglichkeiten bzgl. der Bestimmung der Herkunftsorte der 5G Infrastruktur.

Fazit:
Es besteht die Gefahr der digitalen Überwachung und Entwicklung einer hyperautomatisierten, weitgehend bevormundeten und überwachten Gesellschaft.

Überall Antennen - selbst im Weltraum!

5G ist nur funktionsfähig mit mindestens einer Sendeanlage alle 100-150 Meter.

  • Nach jedem fünften Haus eine Antenne sowie entlang der Strassen resp. bis zu 46`000 neuer Antennen würden in der Schweiz benötigt.

  • In einem zweiten Ausbauschritt sind noch höhere Frequenzen geplant.

  • Nicht nur die Antennenstrahlung würde massiv zunehmen, sondern auch durch all die Strahlung der Geräte des „Internet der Dinge“ würde die Gesamtdosis um das x-fache der bereits heutigen Strahlendosis steigen.
  • Mindestens 5 Unternehmen beabsichtigen, mit Hilfe von 20`000 Satelliten 5G aus dem Weltraum zu senden.

Fazit:                                                                                                   Die Weltraumsatelliten und die damit einhergehende Veränderung des elektromagnetischen "Klimas" der Erde wird möglicherweise eine noch grössere Bedrohung für das Leben darstellen als die auf dem Boden stationierten 5G Antennen.

 

Mensch und Natur als Versuchsobjekte

  • Da es keine Langzeitstudien zur 5G-Funktechnologie gibt, sind Mensch und Natur Versuchsobjekte - mit ungewissem Ausgang für alle Beteiligten.

Die Initiative "Für einen gesundheitsverträglichen und stromsparenden Mobilfunk" möchte das verhindern.

Fazit:                                                                                                   Die flächendeckende Einführung von 5G gleicht einem riesigen Menschen- und Naturexperiment mit ungewissem Ausgang!

Das alles (und noch vieles mehr) sind gute Gründe, sich kritisch mit dem 5G-Thema auseinanderzusetzen und nicht einfach alles hinzunehmen, was im Rücken der Bevölkerung beschlossen wird. Der Gesundheitsschutz und das Vorsorgeprinzip werden stark untergraben!

Unsere Forderungen

Der Verein «Stop 5G Pfannenstiel» wurde am 9. Juli 2020 gegründet und setzt sich für eine verträgliche und nachhaltige Kommunikationstechnologie ein. In diesem Zusammenhang setzen wir uns in der Pfannenstiel-Region für folgende Themen ein:

Vorsorgeprinzip beim Mobilfunk

Die hochfrequente Strahlung des Mobilfunks ist seit 2011 von der WHO als «möglicherweise krebserregend» eingestuft. ForscherInnen fordern neu eine Einstufung als «krebserregend». In einem Swisscom-Patent wurde anerkannt, dass nicht-ionisierende Strahlung wie 5G das Erbgut schädigen kann.

 

Schutz von Tier- und Pflanzenwelt

In unabhängigen Studien zur Fauna und Flora wurden schädliche Auswirkungen von Mobilfunkstrahlung u.a. an Nutzvieh, Vögeln, Insekten (z.B. Bienen) sowie an Mikroorganismen und Pflanzen festgestellt.

 

Strahlungsarme Kommunikation

Schutz von Orten mit empfindlicher Nutzung, wie z.B. Kindergärten, Schulen, Spitäler, Altersheime, Arztpraxen und Wohnungen. Dabei spielt der flächendeckende Ausbau von Glasfasernetzen eine zentrale Rolle.

 

Energie- und Klimaziele

Die fünfte Mobilfunkgeneration wird enorme Ressourcen verbrauchen. Der Energieverbrauch für Informations- und Kommunikationstechnologie über 5G wird exponentiell ansteigen.

 

Klare Vorschriften zur Messung der Strahlung

Der Bundesrat hat im April 2019 beschlossen, ein Elektrosmog-Monitoring zu starten. Die Messungen der Strahlenbelastung beginnen 2021, voraussichtlich 2022 kann zum ersten Mal Bericht erstattet werden. Bis dann sollen 5G-Antennen vorsorglich gestoppt werden.

Neuigkeiten / Aktivitäten des Vereins

Antennen-Ausbau/Umbau "Alte Landstrasse 413, Männedorf"
, Verein Stop 5G Pfannenstiel
  • Wir möchten Sie informieren, dass Salt am 6. November 2020 ein Baugesuch für einen Ausbau/Umbau einer bestehenden Mobilfunk-Antenne inkl. Erhöhung des Mastes an der alten Landstrasse 413 (Grundstücksbesitzer: DrM) eingereicht hat.
Sunrise Baugesuch Winterhaldenstrasse 10, Männedorf
, Verein Stop 5G Pfannenstiel
  • Wir möchten Sie informieren, dass Sunrise am 24.04.2020 ein Baugesuch für eine Mobilfunk-Antenne an der Winterhaldenstrasse 10 (Grundstücksbesitzer: ZSA) eingereicht hat.
Antennenbau Saurenbachstrasse 6, Männedorf
, Verein Stop 5G Pfannenstiel
  • Wir möchten Sie informieren, dass Swisscom am 14.08.2020 ein Baugesuch für eine Mobilfunk-Antenne an der Saurenbachstrasse 6 (Grundstücksbesitzer: Gemeinde Männedorf) eingereicht hat.
Keine Experimente mit unseren Kindern
, Verein Stop 5G Pfannenstiel
  • Ihr Kind ist seit Mitte August im Kindergarten Wiesli oder in der Schule im Schulhaus Blatten in Männedorf. Gemäss Bauausschreibung will die Swisscom AG rund 100m neben dem Kindergarten resp. 400m neben dem Schulhaus eine stark strahlende Mobilfunk-Antenne mit 5G-Technologie installieren. Wir fordern, dass der Antennenbau gestoppt wird.

Gemeinsam aktiv werden

Der Verein «Stop 5G Pfannenstiel» wurde am 9. Juli 2020 in Männedorf gegründet und setzt sich für eine verträgliche und nachhaltige Kommunikationstechnologie ein.

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, eine Vernetzung bereits bestehender «Stop 5G Vereinen» in der Pfannenstielregion in einer überregionalen Bewegung zu vereinen, um hiermit Wissen und Ressourcen gemeinsam nützen und gezielt koordiniert und breitflächiger zur Aufklärung der Bevölkerung über 5G einsetzen zu können.

Helfen Sie mit, die unkontrollierten und mit Gefahren belasteten 5G-Aktivitäten zu stoppen - für eine gesunde Zukunft von Mensch, Tier und Umwelt! 

Mitglied werden

Helfen Sie aktiv mit, unsere Vereinsanliegen bekanntzumachen und durchzusetzen. Jetzt Mitglied werden!

Regionalgruppe gründen

Zur Zeit sind wir vor allem in Männedorf und Oetwil am See aktiv. Wir möchten das Thema aber in der gesamten Pfannenstielregion etablieren. Dabei unterstützen wir Interessierte gerne tatkräftig beim Aufbau von entsprechenden Organisationen und erhoffen uns interessante Synergieeffekte in Bezug auf die Wirkungsziele. Kontaktieren Sie uns unter info@stop5g-pfannenstiel.ch.

Antennenalarm abonnieren

Was ist der Antennenalarm?

Der Verein «Schutz vor Strahlung» hat einen Antennenalarm für die Schweizer Bevölkerung eingerichtet. Wird eine Antenne in Ihrer Umgebung geplant, werden Sie informiert und können rechtzeitig mit einer Einsprache reagieren. Selbstverständlich hilft der Verein "Stop 5G Pfannenstiel" gerne die Einsprache formell korrekt aufzusetzen. 

Initiativen, die Ihre Unterstützung brauchen!

Setzen Sie sich für eine gesunde Zukunft von Mensch, Tier und Umwelt ein. Unterstützen Sie jetzt die laufenden Initiativen, welche sich den Strahlenschutz zum Ziel gesetzt haben. 

 Besten Dank für Ihre Unterstützung.

 

 

 

Standorte der 5G-Antennen in der Schweiz

Die 5G-Antennen werden sehr schnell aufgebaut - ohne dass die betroffenen Menschen informiert werden. Die folgende Kartenvisualisierung zeigt die vielen Standorte in der Schweiz.